Aus dem Nähkästchen geplaudert

Viele Leute wissen vielleicht nicht, dass der berühmte britische Filmregisseur Alfred Hitchcock absolut vernarrt in St. Moritz war und ganz besonders in das Badrutt’s Palace Hotel. Zum ersten Mal besuchte er das Hotel 1924, als die Stadt als Kulisse für seinen Film «Seine zweite Frau» diente. Im Jahr 1926 kehrte er mit seiner frisch vermählten Braut in die Schweiz zurück, und die beiden verbrachten ihre Flitterwochen im Badrutt’s Palace Hotel. Der «Master of Suspense» war so begeistert von seinem Aufenthalt, dass er sagenhafte 34 Mal wiederkam. Ein sicherer Beweis, dass Urlaub im Badrutt’s Palace Hotel eine absolut unvergessliche Erfahrung ist.

Auf Suche nach Inspiration im Badrutt’s Palace Hotel

Alfred Hitchcock hatte eine ganz besondere Beziehung zum Badrutt’s Palace Hotel, die über die bezaubernde Atmosphäre und den unübertroffenen Service hinausgeht. Der Regisseur kehrte immer wieder gern nach St. Moritz zurück, denn dieser Ort animierte wie kein anderer seine schöpferischen Kräfte. In einem seiner Meisterstücke, «Der Mann, der zuviel wusste», kommt nur ein Teil der erstaunlichen Ideen zum Ausdruck, die Hitchcock während seiner Aufenthalte im Badrutt’s Palace Hotel schmiedete. Die Fassung des Filmklassikers mit Peter Lorre aus dem Jahr 1934 spielt in St. Moritz. In der Tat wünschte sich der Regisseur keine andere Kulisse als die des Engadins, um die äusserst spannenden Ereignisse seines Films dramatisch zu untermalen. Aber damit nicht genug: Wir alle kennen Hitchcocks Horrorklassiker «Die Vögel» von 1963, eine Legende der internationalen Filmkunst. Die Idee, ein Drehbuch über Vögel zu schreiben, kam dem Regisseur, als er bei einem Aufenthalt im Badrutt’s Palace Hotel einen grossen Schwarm Bergvögel hoch über dem Hotel in den blauen Engadiner Himmel emporfliegen sah.

Sehen Sie den Trailer zu «Die Vögel», inspiriert vom Badrutt’s Palace Hotel.

Die Hitchcock-Suite

Bei seinem alljährlichen Weihnachtsurlaub im Badrutt’s Palace Hotel übernachtete Alfred Hitchcock mit seiner Frau gern in Zimmer 501 - einer wunderschönen Suite, die Sie auch heute noch buchen können. Der bezaubernde Charme der Hitchcock-Suite spricht Bände: Ein warmer Holzboden bereitet den Weg zu eleganten, behaglichen Polstermöbeln und Teppichen, und eine altmodische Raumheizung flüstert Geschichten aus längst vergessenen Tagen, als der Meister der Spannung sich genau in dieser Ecke in genau diesem Raum entspannte.

Obgleich Hitchcock seine Winterurlaube im Badrutt’s Palace Hotel sehr liebte, hat er sich nie für das Wintersportangebot in St. Moritz interessiert. Stattdessen galt seine Vorliebe ausgedehnten Spaziergängen, dem Panoramablick und den ungezwungenen Gesprächen mit anderen Stars wie Gregory Peck und Marlene Dietrich oder mit der Mit-Hotelinhaberin Aniko Badrutt. Kurz gesagt: Hitchcock hatte einen Hang für die einfachen Freuden des Lebens: Er nahm sich Zeit für Familie und Freunde, legte gern mal die Füsse hoch, liess seine Seele baumeln und genoss den aufmerksamen Hotelservice - all diese kleinen Freuden, die unsere Stammgäste immer und immer wieder ins Badrutt’s Palace Hotel lockt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Weil sich bestimmte Dinge nie ändern.